“Wir mussten für einen Nachhaltigkeitsbericht nachweisen, welche Fenster und Fassadenelemente in unserem Bürogebäude verbaut sind – Baujahr, Maße, Hersteller. Unsere Unterlagen dazu? Ein Aktenordner aus den 90ern. Mit dem neuen System haben wir einfach Fotos gemacht und die Klassifizierung lief automatisch. Das hat uns Wochen an manueller Arbeit gespart."
- Gebäudebetreiber, Büroimmobilie, Rhein-Main-Gebiet
Ansatz und Methodik
- Fotos von Objekten (z. B. Möbel, Ausstattung) werden in eine Software hochgeladen.
- Zwei KI-Verfahren erkennen und klassifizieren das Objekt automatisch auf dem Foto.
- Das erkannte Objekt wird einer standardisierten Kategorie zugewiesen (z. B. „Bürostuhl", „Schreibtisch").
- Zugehörige Eigenschaften (Maße, Material, etc.) werden automatisch vorgeschlagen und können ergänzt werden.
- Das Objekt landet strukturiert im digitalen Gebäudemodell (leaDE) – sofort für Berichte nutzbar.
- Integration in die bestehende Plattform der ekkodale GmbH, keine separate Software nötig.
Ergebnisse und Bewertung
- Prototyp erfolgreich entwickelt und getestet.
- KI erkennt Büroausstattung zuverlässig anhand von Fotos.
- Kombination beider KI-Verfahren steigert die Trefferquote (weniger übersehene Objekte).
- Tradeoff: minimal mehr Fehlerkennungen bei kombiniertem Ansatz – für die Praxis vertretbar.
- Grundlage geschaffen für den Einsatz auch bei anderen Gebäudekomponenten (Fenster, Türen, Technik).
- Bewertung: vielversprechender Proof of Concept, der den Aufwand für Bestandsaufnahmen erheblich reduzieren kann.
Relevanz für gaeco
gaeco braucht Daten, die nicht nur vorhanden, sondern von Anfang an strukturiert und mit Bedeutung versehen sind. Genau das liefert dieses System: Jedes per KI erkannte Objekt landet nicht als roher Datensatz in der Plattform, sondern klassifiziert nach einer einheitlichen Richtlinie – mit den richtigen Eigenschaften, im richtigen Format. Damit ist die KI-gestützte Bestandsaufnahme ein direkter Datenzulieferer für gaeco.