"Im Gebäudebetrieb war es für uns bisher schwer, Prozesse wirklich durchgängig zu automatisieren. Sobald mehrere Systeme oder Geräte beteiligt waren, begann wieder die manuelle Integrationsarbeit. Der ontologiebasierte Ansatz macht Zusammenhänge sichtbar und hilft dabei, dass Systeme kontextbezogen miteinander arbeiten können statt isoliert nebeneinander zu stehen."
Ansatz und Methodik
- Analyse typischer Schwachstellen im Bauwesen und in der Gebäudeautomation
- Fokussierung auf zwei Kernprobleme: Verknüpfung von Arbeitsabläufen und Navigation bzw. Abhängigkeit zwischen Systemarbeitern
- Entwicklung eines prototypischen Systems auf Basis einer Ontologie und eines Wissensgraphen
- Erweiterung bestehender Services, damit Worker, Relationen und Abfragen semantisch beschrieben und genutzt werden können
- Validierung über exemplarische Gebäudeprozesse, etwa automatisches Fensterschließen und robotergestützte Navigation im Gebäude
Ergebnisse und Bewertung
- Der Prototyp zeigt, dass sich Integrationsaufwand deutlich reduzieren lässt, weil Beziehungen nicht mehr für jeden Einzelfall manuell in der GLT hinterlegt werden müssen
- Systeme können durch semantische Beschreibungen besser miteinander interagieren und benötigte Funktionen gezielter finden
- Die GLT kann abstrakter steuern, während Fachlogik näher an den beteiligten Workern liegt
- Der Ansatz schafft mehr Effizienz, Transparenz und Interoperabilität im Gebäudebetrieb
- Gleichzeitig zeigt die Arbeit klar die nächsten Schritte: insbesondere Geo-Referenzierung, reale Positionsbestimmung und der Umgang mit Sicherheits- und Zugriffsregeln