Im Gebäudebetrieb werden Informationen zu Assets, FM-Prozessen, BIM-Strukturen und IoT-Sensorik häufig in getrennten Systemen gehalten, was Datenqualität senkt und Entscheidungen verlangsamt. Das SMART Building Reallabor der Hochschule Mainz adressiert dieses Problem mit einem interoperablen Betreiberdatenmodell und realen Forschungs- und Pilotumgebungen, in denen Integrationsmuster für IFC, AAS, MQTT und Digital Twin praktisch validiert werden.
Für gaeco ist die Partnerschaft bereits belegt wirksam, weil eine gemeinsame Referenzimplementierung vorhanden ist und das Vorgehen auf der Light+Building 2026 öffentlich gezeigt wurde. Damit liegt nicht nur ein theoretischer Ansatz, sondern ein belastbarer Umsetzungsnachweis für durchgängige Gebäudedaten vom Portfolio bis zum Sensor vor. Der konkrete Nutzen für gaeco und Kunden ist sofort greifbar: höhere Datenkonsistenz über Systemgrenzen, bessere Ableitung von Betriebs- und Sanierungsentscheidungen und schnellere Skalierung datengetriebener Services auf Basis standardisierter Integrationslogik.
Beitrag des Partners
Das Reallabor liefert ein erprobtes Betreiberdatenmodell und reale Validierungsumgebungen für IFC-, AAS- und IoT-Integrationsmuster im gaeco-Kontext.
Nutzen für gaeco und Kunden
Integrationen werden robuster, Entscheidungen datenbasierter, und die Überführung von Forschung in produktive Services wird deutlich beschleunigt.
SMART Building Reallabor Mainz
Das SMART Building Reallabor Mainz ist eine praxisorientierte Forschungseinrichtung des Fachbereichs Technik der Hochschule Mainz. Herzstück ist ein digitaler Zwilling, der Gebäudeautomation, IoT-Sensorik und Cloud-Analytics verbindet. Das interdisziplinäre Team aus Forschenden, Studierenden und Industriepartnern arbeitet daran, Gebäudebetrieb datenzentriert, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.